Rahden, Immanuel-Kirche in Preußisch-Ströhen

Nachdem Preußisch Ströhen lange Zeit zur Kirchengemeinde Rahden gehört hatte, wurde die Gemeinde im Jahr 1847 selbstständig. Vorher hatte es im Ort nur eine kleine Kapelle, Klus genannt, gegeben. Dort wurden aber nur zwei Mal pro Jahr Gottesdienste veranstaltet. Den Rest des Jahres mussten die Ströherinnen und Ströher den weiten Weg zur Kirche in Rahden […]

Rahden, St. Johannis-Kirche

1274 Die Kirchengemeinde in Rahden wird zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Sie gehört zur Dielinger Kirche. 1353 Bischof Gerhard I., Graf von Schaumburg gründet die St. Johannis-Kirche, die vermutlich zunächst St. Lukas-Kirche hieß. Vorher hat es in Wehe eine „Klus“ (Kapelle) gegeben, vielleicht auch in Rahden. Mit dem Bau der Kirche wird die Kirchengemeinde Rahden […]

Recklinghausen, Philipp-Nicolai-Kirche

Die Philipp-Nicolai-Kirche wurde 1954 eingeweiht und trägt seitdem den Namen des ev. Pfarrers und Liederdichters Philipp Nicolai (1556-1608). Von ihm stammen die beiden berühmten Choräle „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ und „Wie schön leuchtet der Morgenstern“, die inzwischen weltbekannt sind (s. Ev. Gesangbuch Nr. 147 und 70). Im Laufe der vergangenen Jahre wurde die […]

Schloß Holte-Stukenbrock, Friedenskirche

Bis 1945 lebten gerade einmal 200 ev. Christen in den Orten Schloß Holte und Stukenbrock. Ungefähr 1832 kamen die ersten „Evangelischen“ aus dem „Lippischen“ nach Schloß Holte-Stukenbrock. Diese seit der Reformation wieder ersten evangelischen Einwohner unserer Stadt (damals Dorf) durften ihre Gottesdienste in der Schlosskapelle des Holter Schlosses feiern. Die Schlosskapelle war dann bis zum […]

Schloß Holte-Stukenbrock, Versöhnungskirche

„Das Gotteshaus umschließt die Gemeinde, die zu einer Gemeinschaft um das Wort Gottes werden soll. In der Architektur der Versöhnungskirche führt dies zu einer kreisförmigen oder zumindest fächerförmigen Gruppierung der in der Kirche versammelten Gemeinde.“ In seinen planerischen Überlegungen wollte Architekt Fritz K. Wachtmann das Gemeinschaftsempfinden durch die fächerförmige Anordnung der Bestuhlung um Predigtstätte, Abendmahlstisch, […]

Schmallenberg-Gleidorf

1873 wurde hier eine evangelische Kirche errichtet, zehn Jahre später gab es die ersten Konfirmationen. Einen Monat vor Ende des Zweiten Weltkriegs wurde dieses Gotteshaus durch amerikanischen Artillerie-Beschuss zerstört. Zwischen 1947 und 1949 entstand an gleicher Stelle unter großen Mühen eine neue, etwas größere Kirche. Das Altarrundfenster hat der bekannte Wittgensteiner Künstler Wolfgang Kreutter geschaffen. […]

Schwerte-Villigst, Kapelle Haus Villigst

Die Kirchenleitung entschied im Jahr 2004, die Tagungsarbeit der Landeskirche auf einen Ort zu konzentrieren. Dafür wurde die historische Anlage Villigst ausgebaut und modernen Standards angepasst. Der bislang in einem Souterrain untergebrachte Kapellenraum war nicht überzeugend in die bestehenden Gebäude der Anlage zu integrieren. Deshalb konzipierte und plante das landeskirchliche Baureferat einen neuen Solitärbaukörper als […]

Siegen, Nikolaikirche

Die Nikolaikirche mit dem Krönchen auf der Spitze des Kirchturms ist das weit hin sichtbare und bekannteste Symbol der Stadt Siegen. Die Geschichte dieser Kirche reicht bis ins Mittelalter zurück. Die Kirche prägt die Silhouette der Stadt auf dem Siegberg und liegt auf halber Höhe zwischen dem zum Tal gelegenen Bergvorsprung und dem Berggipfel mit […]

Soest, St. Maria zur Wiese – Wiesenkirche

Von den sieben prächtigen Kirchen aus dem Mittelalter, die man noch heute innerhalb der Stadtmauern der alten Hansestadt Soest finden kann, ist eine die schöne Wiesenkirche. Darauf weist z.B. Theodor Heuss hin: „Die Wiesenkirche ist eine gotische Hallenkirche von überwältigender innerer Logik der Maße: weit, hell und klar; die Dienste steigen an den schlanken Säulen […]